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Musik, das Herz meines Senders!

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Und wie kommt die Musik ins Radio?

Gipfel der Lächerlichkeit ist für mich, wie in diesem Feld hordensweise externe Zuarbeiter beschäftigt werden, um die Definition einer Musikfarbe zu "entwickeln", die sowieso bei 85% der deutschen Sender genauso läuft.

Da wäre zum einem der Musiktest.

In Prinzip ein geniales Mittel, zu erforschen ob unsere Musikfarbe beim Hörer ankommt.
Man befragt eine, möglichst grosse Zahl von REPRESENTATIVEN P1-Hörern mit Musikbeispielen.

Dieses Verfahren zeigt erst einmal, was ich als Sender von meinem Musikchef (oder Cheffin) halte, der/die eigentlich mit ihrem INSTINKT und GESCHMACK dafür sorgen sollte, dass mein Inhaltskonzept mit einem emotionalen Rahmen versorgt wird.
Nichts, rein gar nichts.

Genau wie im Führungsbereich traut hier der Sender seinen eigenen Mitarbeitern nichts zu, ein Berater muss die Guten betreuen, weil der war ja dabei als Moses die CD's vom Berg trug.
Ah ja!

Also zurück zum Musiktest.

Ist es denn probat, frage ich, wenn man dem Hörer bis zu 300 Titel aus der VORHANDENEN Rotation (wenn diese dann soviel Titel hat) vorspielt, vielleicht angereichert um ein paar Songs aus dem gängigen Fundus eines jedem Musikberaters?
Alles Titel, die z.T. schon seit Jahren totgespielt wurden.

Warum nimmt man nicht die Titel, die bisher noch nicht vorkamen und researcht die?

Kennt der Berater die nicht?
Ist das zuviel Arbeit?

Fazit ist, in 90% der mir bekannten Fälle wird der gleiche Titelkatalog seit Jahren totgetestet.
Und diese Form der representativen Erhebung des Hörerwillens dient doch wohl nur einer Sache, dem gesicherten Dasein des Musikberaters. Der die gleiche Nummer bei anderen Sendern genauso abzieht.

Um dann bei Rückfragen mit Arroganz und dem Brustton der Überzeugung kundzutun, dass die Kritiker ja keine Ahnung haben und demzufolge den tiefen Sinn dieser "Wissenschaft" nicht verstehen können.

Das gipfelt dann bei hartnäckigen Rückfragen in ungewollt komische Szenarien; z.B. wagte bei rs2 jemand zu fragen, ob es denn nicht ein wenig kontraproduktiv wäre, jeden Morgen zwischen 6 und 9 einmal "Nights in white satin" von den Moody Blues zu spielen.
(Ich liebe "Days of future passed" eines der grossen Alben der 60er, aber um 7:05 morgens?)

Daraufhin kam vom Berater die schlüssige Antwort, dass dies genau so ein Titel sei, den der Hörer immer mehr lieben würde, je öfter er ihn hört.
Was jetzt?

Ja, wen wollt Ihr denn da verarschen? Erwischt!!

Ich sage: "Fuck the Format!"

Macht endlich Schluss mit dem psuedo-wissenschaftlichen Gesülze über Marktziffern und impirische Erkenntnisse.
Phrasen bringen keinen wirklichen, dauerhaften Erfolg!

Sie helfen Dir nur über die nächste MA.

Und wenn das der Horizont ist, mit dem wir unsere Arbeit bewerten, dann sind wir alle mitschuld an der Misere!!
Fangen wir doch einfach mal an nachzudenken.

Musik ist die Seele meines Senders, sie ist MEINE Musik.
Um die zu definieren brauche ich keinen Rat.
Und wenn ich ihn brauche, bin nicht qualifiziert für meinen Job.

Warum darf ich eigentlich meinen Mitarbeitern nicht zutrauen, sich im Rahmen meines Programms ihre eigene Musik auszusuchen?

Was ist da wirklich so verkehrt dran?
Traue ich es ihnen nicht zu?
Ja, warum habe ich sie denn eingekauft?
Um Slogans zu repetieren und Promotions zu teasen?

Ach so...

Dann nennt sie bitte nicht Moderatoren!
Dann fangt an Euren Laden mal umzustrukturieren.

Der Wert eines Mitarbeiters richtet sich nicht nach seiner Konsensfähigkeit (oh, Herr King wird subtil...) im Umgang mit den Richtlinien.

Der Wert eines Mitarbeiters ist das Verständnis für seine Hörersachaft und deren Sehnsüchte.

Traut Euren Leuten doch mal was zu.



Und dann das Thema Rotation.

In Prinzip von der Argumentation der Befürworter her, keine schlechte Erfindung.

Man nimmt einen Fundus an Titeln, die der Sender spielen soll, kategorisiert diese und legt fest, nach welchen Merkmalen diese ins Programm integriert werden sollen.

Dazu gibt es Computerprogramme.

Erstmal die Rotation.

Das Rotieren von Titeln ist nichts neues, schon in den 50ern wurde das in den USA betrieben.
Hauptsächlich sogenannte Plug-Titel, Scheiben für deren Einsatz die Firmen zahlten wurden zu einem bestimmten Zeitpunkt (meistens Top-of-the-hour) mit viel Trara gepielt. So wurden Hits gemacht!

Das Handling von Rotationen wurde vorallem in Deutschland zu einer Wissenschaft.
Bösester Auswuchs dieser Experimente ist das konstante Schrumpfen von Rotationen.
Bei manchen Sendern hört man mittlerweile nach 5 Stunden nur noch Wiederholungen.

Wie nervend.

Das Argument, man bräuche nicht soviele Titel, weil der "Durchschnittshörer" das Programm nur 22 Minuten pro Tag hören würde, ist der allergrösste Schwachsinn und das Eingeständnis des eigenen Scheiterns in Einem.

Wenn ich einen Radiosender betreibe, wo der Hörer nur 22 Minuten täglich hinhört oder hinhören soll, gehöre ich entmündigt. Basta!

Ich finde, dass meine Hörer so lange wie nur menschenmöglich an meinen Sender GEBUNDEN werden sollen, beim Aufstehen, beim Frühstück, im Auto, bei der Arbeit und zuhause.
Jede zusätzliche Minute der Hörerpräsenz ist zusätzliches Potential.

Es gibt keine DURCHSCHNITTSHÖRER, es gibt nur mittelmässige musikalische Verwaltungshengste, die so in ihre komischen kleinen Computerkästen vernarrt sind, dass sie den Blick für die REALITÄT schon lange verloren haben.

Wie beleidigend ist es für die wichtigsten Menschen bei einem Sender, dem Hörer (!!!), so missachtet und reduziert zu werden.
Kein Wunder, dass Ihr Euch die Hörer kaufen müsst!

So wie Ihr Euch alles meint kaufen zu können.

Auch hier frage ich mich, wieso man den Programm-Machern nicht mehr zutraut.
Holt Euch die Leute mit Musikkenntnis, die ihre Lieblingstitel (natürlich schon im Rahmen der generellen Ausrichtung des Senders) auflegen und auch erklären warum.
Da können ja gern 3 - 4 Titel die Stunde festgelegt sein.

Ich habe bei RIAS2 überwiegend meine eigene Musik gespielt und noch heute fragen Leute nach Starship, Daryl Hall und Style Council.
Künstler, die es bei den Auswahlkriterien der heutigen Zeit nie geschafft hätten, im Radio "vozukommen".

Wie es heutzutage für neue Künstler sowieso fast unmöglich ist, gespielt zu werden.
Es sei denn sie hatten schon 3 Nummer-Eins-Hits und sind für die Musikgötter konsensfähig.
Und die Konsensfähigkeit eines Titels orientiert sich wiedermal an der bundesdeutschen Privatfunk-Messeinheit "Der kleinste gemeinsame Nenner".
Unterstes Mittelmass wohin man schaut.

Ist das nicht schade?

Das Argument, dass ein Titel "mehrheitsfähig" sein sollte, ist hohl, dumpf und zeugt von einem erheblichen Hirnzellen-Defizit.

Ein Titel wird von den Hörern akzeptiert, wenn ihr Freund (oder ihre Freundin) im Radio ihnen erklären kann, WARUM sie diesen Titel gerade so schön finden.
Scheissegal, ob irgendjemand die Künstler kennt oder nicht.
Hauptsache gut.

Ja, OK, ist etwas vereinfacht dargestellt aber trifft den Kern!

Dazu muss man aber erstmal Kumpels im Radio haben, und die sind heutzutage dünn gesäht.
Ich möchte mit 95% der deutschen Radiomoderatoren nicht freiwillig meine Freizeit verbringen!

Wir machen keine Politik, liebe Menschen!

Wir versuchen Radio zu machen!!

Und dann der segenbringende Computer.

Der fehlerfrei alles so umsetzt wie die Spezialisten es vorgegeben haben.
Der nie strekt, der nie abstürzt und der nie Fehler hat.

Ich habe bisher bei keinem einzigen Sender ein Traffic- oder Musik-System gesehen, welches fehlerfrei funktionierte.
Punkt.

Sogar der mittlerweile altersschwache Selector ist nach fast 25 Dienstjahren noch immer nicht ausgereift.
Das Argument der Industrie ist immer, das die Fehler bei der Bedienung durch die Kunden geschehen. Das Programm ist grossartig!

Kann es gar nicht sein.
Wenn es dann so gut wäre, wäre es fehlerfrei.

Es ist ja kein Mensch.

Ich kenne alle gängigen Systeme und frage mich manchmal, wozu das gut sein soll.
Es macht alles wesentlich komplizierter und unflexibeler und wirklich helfen tut es nicht.

Natürlich macht die Digitalisierung uns alles leichter.
Wenn wir die Digitalisierung unseren Bedürfnissen anpassen.
Und nicht umgekehrt!

Es geht weiter auf der nächsten Seite.

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